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Metallkreissäge

Metallkreissäge - Makita LC1230 Kaltkreissäge 1750 W

Metallkreissäge – Makita LC1230 Kaltkreissäge 1750 W

Metallkreissägen sind leistungsfähige Werkzeuge, die für ein zeitsparendes und kräfteschonendes Arbeiten genutzt werden können. Es handelt sich hierbei um eine elektrisch betriebene Säge, die von vielen metallverarbeitenden Unternehmen verwendet wird. Eine solche Säge wird zum Trennen von Kunststoffen und Metallen benötigt. Eine Metallsäge kommt in den unterschiedlichsten Berufsgruppen zum Einsatz. Egal ob beim Innenausbau, in Metallbau Handwerksbetrieben oder Montage- und Installationsbetriebe.

Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Säge erledigen Metallkreissägen das Trennen von Profilen oder Rohren aus Metall spielend leicht.

Unterschiedliche Ausführungen von Metallkreissägen

Metallkreissägen können ohne Probleme Materialien wie Aluminium, Eisen oder Kupfer durchschneiden. Per Hand wäre es viel zu anstrengend oder gar nicht möglich. Durch die Verwendung eines derartigen Werkzeuges kann eine Menge Kraft und Arbeitszeit eingespart werden. Eine Mateallkreissäge ist als stationäre Ausführung erhältlich. Diese kann individuell in der Werkstatt oder auf Baustellen eingesetzt werden. Eine Metallkreissäge ist ein mobiles Gerät oder kann per Netzstrom betrieben werden. Bei den mobilen Geräten werden Akkus verwendet, die eine hohe Kapazität haben. Durch die große Auswahl an Metallkreissägen ist für jeden Einsatzzweck das passende Geräte erhältlich. Viele Geräte unterscheiden sich vor allem aufgrund der verschiedenen Abmessung. Vor dem Kauf einer Metallkreissäge sollte daher genau überlegt werden, für welches Einsatzgebiet die Säge vor allem genutzt werden soll. Kompakte Tischmodelle eignen sich beispielsweise vor allem auf Baustellen oder für eine Heimwerker Werkstatt. Da sie sehr mobil genutzt werden können, werden sie von vielen Betrieben bevorzugt gekauft.

Professionelle Geräte für die Werkstatt

Viele Metallkreissägen bieten eine umfangreiche Ausstattung. Dadurch unterscheiden sie sich von den einfachen Tischkreissägen. Ein professionelles stationäres Gerät ist mit einem schwenkbarem Sägeaggregat ausgestattet. Dadurch können die Arbeiten in zwei unterschiedlichen Schnittgeschwindigkeiten verrichtet werden. Für ein ermüdungsfreies Arbeiten tragen Ölbadgetriebe. Zusätzlich sorgen sie dafür, dass die Maschine relativ leise arbeitet. Ein gratfreier und genauer Schnitt bei jedem Schnittwinkel lässt sich mit einem hochwertigen Modell mit einer automatischen Kühlmitteleinrichtung und -verteilung gewährleisten. Selbst mit einer einfachen Metallsäge für einen professionellen Einsatz sind präzise Schrägschnitte möglich. Viele Werkzeuge verfügen aber nicht über einen schwenkbaren Maschinenkopf. Bei ihnen sind verstellbare Anschläge angebracht. Damit ein präziser Schnitt auch von einem Laien möglich ist, sollte eine Säge mit einem Tiefenanschlag verwendet werden. Damit das Gerät den harten Anforderungen gerecht wird, die auf einer Baustelle gefordert werden, sollte bevorzugt eine Metallkreissäge mit einem leistungsfähigem Motor und einem stabilen Gehäuse gekauft werden.

Was ist eine Metallkreissäge?

Eine der größten Aufgaben der Handwerker ist es, wenn Metall präzise geschnitten werden muss. Im Vergleich zu Arbeiten mit einem wohlriechendem Holz bietet der hohe Widerstand und die scharfen Kanten eines Werkstücks aus Metall häufig für eine starke Abnutzung einer Säge. Daher ist eine Metallkreissäge wesentlich robuster und widerstandsfähiger, wie eine normale Säge. Sie verfügt in der Regel auch über eine wesentlich höhere Leistung. Bei der Verarbeitung von Metall werden harte Sägeblätter und extreme Kräfte benötigt. Für ein Kunststoff Werkstück wäre eine derart hohe Leistung gar nicht notwendig. Auch der Sägevorgang unterscheidet sich bei einer Metallkreissäge im Bezug auf andere Kreissägen. Beim Sägen von Holz entstehen lediglich Sägespäne. Wenn Metall gesägt wird, dann entstehen häufig starke Funkenflüge. Daher ist ein sicheres Arbeiten mit einer Metallkreissäge äußerst wichtig.

Metallverarbeitung mit einer Tischkreissäge

Bei der Metallverarbeitung zeigen mobile Metallkreissägen und Tischkreissägen in der Werkstatt oder auf einer Baustelle ihre guten Eigenschaften. Eine Kalt- oder Metallkreissäge bezeichnet ein elektrisch angetriebenes Werkzeug, dass sich im Aufbau von den Modellen für die Holzverarbeitung kaum unterscheidet. Aber wo genau liegen die Unterschieden zwischen den einzelnen Modellen, die auf dem Markt erhältlich sind. Die richtige Verwendung einer Säge richtet sich immer nach dem Modell. Eine Tischkreissäge verfügt über ein kreisrundes Sägeblatt, dass in einen Sägetisch eingelassen wurde. Ein bestimmter Teil des Sägeblattes ist gut zu sehen. Ein metallisches Werkstück wird zum Bearbeiten auf den Tisch gelegt. Mit einem gemächlichen Vorschub wird das Werkstück nun auf das rotierende Sägeblatt geführt. Die Säge leistet jetzt ihre Arbeit. Bei einem mobilen Gerät ist das Prinzip genau umgekehrt. Die Säge wird vorsichtig an das Werkstück geführt, um dieses zu Bearbeiten. Ein Schutz und die Aufhängung um das Sägeblatt sind an der Oberseite angebracht. Mit einem Griff für die Führung der Säge bildet es eine Einheit. An den Seiten sind praktische Führungsschienen angebracht. Diese werden auf das jeweilige Werkstück aufgesetzt. Somit wird eine grade Führung mit einem rechtwinkeligem Schnitt möglich. Über einen Mechanismus wird das Sägeblatt direkt am Griff ausgelöst.

Saubere Schnitte erzielen

Damit beim Sägen ein sauberer Schnitt erzielt werden kann und ein Funkenflug minimiert wird, beginnt die Arbeit immer mit einer niedrigen Umdrehung des Kreissägeblatts. Hierfür wird nur ein geringer Vorschub benötigt. Die Erhitzung des Kreissägeblatts wird durch den langsamen Durchlauf minimiert. Das Werkstück kann bei einem derart langsamen Vorgang auch nicht verkanten. Beim Arbeiten sollte immer darauf geachtet werden, dass das Sägeblatt noch schön scharf ist. Sollte es stumpf geworden sein, dann kann es mit einfachen Handgriffen ausgewechselt werden. Zusätzlich muss auf die Zufuhr eines geeigneten Kühlmittels geachtet werden. Das verhindert, dass sich das Werkstück erhitzt oder das Sägeblatt auch bei einer höheren Durchlaufgeschwindigkeit nicht zu stark abnutzt. Somit wird die Haltbarkeit des Kreissägeblatts verlängert. Im Vergleich zu einer Bandsäge, kommt es bei einer Metallkreissäge nicht zu einem reißenden Sägeblatt. Dadurch ist das Arbeiten an diesem Gerät sehr sicher.

Geschichte der Metallkreissäge

Die erste Kreissäge wurde von Samuel Miller aus South Hampton um 1777 entwickelt. Hierbei handelte es sich um eine Windmühlensäge. Sie wurde zur einfachen Bearbeitung von Baumstämmen verwendet. Die ersten nachweisbaren Metallkreissägen wurden 1780 und 1790 vermerkt. Die genaue Herkunft dieser Sägen lässt sich nicht mehr genau bestimmen. Eines der Modelle stammt auf jeden Fall aus Holland und wurde im 17. / 18. Jahrhundert verwendet. Einer der bekanntesten Nutzer einer Metallkreissäge ist der Entdecker Aristide Cavallié-Coll. Er nutzte seine Säge für den Orgelbau. In der heutigen Zeit funktionieren Metallkreissägen mit Hilfe eines Motors, einer Antriebswelle, die in Rotation versetzt wird und einem robusten Rahmen. Für die Bearbeitung von Werkstücken wird ein Kreissägeblatt benötigt. Der Motor wird durch einen Elektroanschluss oder mit einem Akku angetrieben. Der rotierende Motor setzt bei vielen Modellen mit einem Zahnriemen oder einer ähnlichen Verbindung das Sägeblatt in Gang. Bei den meisten Sägen kann die Geschwindigkeit genau eingestellt werden. Umso mehr Einstellungen möglich sind, umso präziser sind die Schnitte.